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<pre>für den fünffachen Meister mutet es verständlicherweise äußerst gewöhnungsbedürftig an, derzeit als kleinstes Licht am schwäbischen Fußball-Himmel tätig zu sein: Eine laut tönende Wortmeldung beim bayrischen Ableger käme den Ländle-Kickern da selbstredend gerade recht.  <p> Neben der Pleite in Leipzig gingen die Bayern auch in Gladbach und in Hoffenheim als Verlierer vom Platz.  <p>  „Wir hätten gerne mehr Punkte, das ist klar. Aber es gibt Phasen in der Saison, in denen wir zu kämpfen haben. Das tun wir. Und das tun wir geschlossen und gemeinsam“, erklärte der Augsburger Sportfunktionär. <p> Wir sehen in dieser Ausgangslage jedenfalls einen ausschlaggebenden Faktor dafür, dass die Lilien am Sonntag ihren ersten Bundesliga-Derbysieg seit dem 18.04.1979 (2:0) bejubeln dürfen. <p>  Die Borussia musste den VfB Stuttgart vorbeiziehen lassen, doch als Tabellenneunter geht Gladbach mit drei Punkten Rückstand auf RB Leipzig in die letzten beiden Spieltage. Platz sieben, der im Falle eines DFB-Pokal-Sieges der Bayern für das internationale Geschäft reicht, ist zwei Zähler entfernt.  </pre>


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<pre>Auch personell hat Hütter richtig entschieden. Sebastien Haller, der monatelang im Formtief steckte, hat womöglich sein bestes Spiel im Eintracht-Trikot gemacht.  <p> Dies empfand auch Trainer Friedhelm Funkel: „So wie die Mannschaft sich nach unserer schwierigen Phase präsentiert hat, das habe ich in meiner Karriere selten erlebt.“  <p>  Mit dem jüngsten 0:2 gegen Hoffenheim war somit auch der bereits vierte sieglose Auftritt in Folge nicht zuletzt auf das Fehlen zentraler Leistungsträger zurückzuführen; mit Finnbogason, Framberger, Gouweleeuw und dem gesperrten Caiuby wurde gegen die TSG ein ganzes Quartett vermisst. <p> Die jeweilige Heimmannschaft kassierte eine 1:2-Niederlage. Es fielen damit beide Male über 2,5 Tore im Spiel. <p>  Nun geht es für den FCA noch darum, die Saison möglicherweise auf Platz 10 zu beenden oder im schlimmsten Fall auf Platz 13 zurückzufallen. Jenen Rang, den die Augsburger bereits in der vorangegangenen Saison 2016/17 belegten. Diesmal könnte es noch besser werden.  </pre> 


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<pre> Ohnehin haben wir an den zurückliegenden Spieltagen den Eindruck gewonnen, dass sich die Adlerträger in einer hervorragenden Verfassung in die Fuggerstadt begeben; gegen leistungsschwankende Gastgeber sollte ein weiterer Dreier deshalb nicht wohl zu viel erwartet sein.  <p> „Die Niederlage ist schmerzhaft, aber kein Weltuntergang. Wir haben uns den Abend natürlich ganz anders vorgestellt“, so Gladbachs Torwart auf der Vereinswebsite.  <p>  Die RasenBallsportler bekommen aktuell die Doppelbelastung mit Champions League und Bundesliga zu spüren. Die erste Halbzeit gegen die „Fohlen“ war herausragend, allerdings verließen in der zweiten Hälfte der Elf von Ralph Hasenhüttl die Kräfte. <p>  Nähert sich die Eintracht damit immer entschlossener den schon aus der vorjährigen Hinrunde bekannten Tabellenregionen an, sehen sich die Rheinhessen nach wie vor zum freudlosen Herumdümpeln im hinteren Mittelfeld verdammt. <p>  Bemerkenswert an diesen Personalien ist nach unserer Auffassung aber vor allem, dass Coach Manuel Baum sein Team demnächst offenbar noch angriffslustiger aufzustellen gedenkt.  </pre>


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<pre> So vermochte es der HSV, sein Punktekonto an den beiden letzten Spieltagen um vier Zähler nach oben zu schrauben. Vor allem der 3:2-Erfolg gegen Gladbach am Sonntag war aus Hamburger Sicht von großer Bedeutung, beendete dieser doch die sechs Spiele andauernde Sieglosigkeit der Norddeutschen.  <p> Diesbezüglich machten die Augsburger ihre Sache schon deshalb ausgesprochen gut, weil die zuletzt duellierten Gegner bekanntlich nicht zur Laufkundschaft zu zählen sind. So hätte sich der FCA sicherlich auch in absoluter Bestbesetzung über den jüngsten Punktgewinn in Köln gefreut.   <p> Verantwortlich dafür zeichnete in erster Linie der HSV, der im Parallelspiel gegen Schalke lange Zeit einem 0:1-Rückstand hinterherhechelte. <p>  Dass es die Westfalen prinzipiell verdient hätten, bis zur 3Runde vom Titel zu träumen, dürfte nach dem jüngsten 5:1 gegen die Wölfe mehr denn je außer Frage stehen: Auf die nunmehr eroberten 77 Punkte hatte es der BVB nicht einmal in seinen früheren Meisterjahren gebracht.  <p> Auch wir können keine klaren Tendenzen ausmachen und tendieren nur leicht zu den Gladbachern, die nach einer starken Vorbereitung scheinbar auch weiterhin in Topform agieren. Die Augsburger hatten jedoch einen guten Auftakt und nur durch Ungeschick das Gegentor kassiert.  </pre>


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<pre> Augsburg hat von den jüngsten vier Bundesliga-Spielen keines gewonnen, die Mainzer haben keine der letzten drei Liga-Partien verloren.  <p> „Welcher Spieler möchte nicht nach Europa? Das steht ja außer Frage. Aber wir müssen realistisch bleiben und jedes Spiel 100 Prozent geben, um die Punkte zu holen. Wenn wir das machen, besteht eine gute Möglichkeit.“  <p>  Unter Heckings Vorgängern, Andre Schubert und davor Lucien Favre, wurde den ruhenden Bällen nur wenig Bedeutung geschenkt — unter dem neuen Chef-Coach ist das nun anders. <p>  Da jedoch drei der vier Vergleiche in der WWK Arena in einer Punkteteilung mündeten, wurden die in Augsburg geschlagenen Schlachten zumeist aber doch auf Augenhöhe absolviert — und vor allem das schon zwei Mal beobachtete 0:0 könnte nun auch an diesem Wochenende wieder Relevanz besitzen.  <p> Allerdings stellt sich die Frage, wie die Dortmunder mit der Belastung aus dem CL-Viertelfinal-Rückspiel in Monaco zurechtkommen. Psychische und physische Müdigkeit könnte womöglich den Gladbachern in die Hände spielen.  </pre>


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